Im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der Grötzinger Stiftung durften wir als Stiftungszentrum Stuttgart die Jubiläumsfeier ausrichten. Eingeladen waren langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Vertreterinnen und Vertreter anderer Stiftungen, die ebenfalls über umfangreiches Immobilienvermögen verfügen oder sich aktiv für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Gemeinsam wurde auf zwei Jahrzehnte erfolgreiche und werteorientierte Stiftungsarbeit zurückgeblickt. Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig starke Netzwerke, verantwortungsvolle Vermögensverwaltung und eine klare soziale Zielsetzung sind.
Doch bei aller Struktur und Strategie stand an diesem Abend vor allem eines im Mittelpunkt: die Wirkung für Menschen. Denn die Stiftung steht beispielhaft dafür, wie Immobilienvermögen nachhaltig verwaltet und zugleich sozial wirksam eingesetzt werden kann. Dass durch ihr Engagement Projekte wie Haus Ursula, Haus Teresa oder der Seniorenwohnpark Mönchfeld im Caritasverband für Stuttgart realisiert werden konnten, zeigt die konkrete Wirkung dieses Handelns. Orte, an denen Menschen Wohnraum finden, in Würde leben und Perspektiven entwickeln können.
Ein Impulsvortrag von RSM Ebner Stolz zur neuen Wohngemeinnützigkeit hat die Möglichkeiten und Einschränkungen der Stiftungsrechtsreform aufgezeigt, wie sich Stiftungen mit Immobilien für bezahlbaren Wohnraum einsetzen können. Außerdem haben der Caritasverband für Stuttgart das Konzept Housing first und die Hoffnungsträger Stiftung ihre Hoffnungshäuser vorgestellt. Beides sind ebenfalls beeindruckende Konzepte, wie Wohnen anders gedacht werden kann.
Die Jubiläumsfeier war nicht nur ein Anlass zum Feiern sondern auch ein Abend, der gezeigt hat: Verantwortung für Immobilienvermögen kann weit über wirtschaftliche Kennzahlen hinausgehen. Sie kann Heimat schaffen. Würde sichern. Zusammenhalt stärken.
Wir danken für das Vertrauen in unsere Verwaltung und gratulieren herzlich zu 20 Jahren beeindruckendem Engagement für Stuttgart.

